| Stadt als Beute Deutschland 2005 Farbe 93 Minuten DF 35mm, FSK: ab 12 Regie: Irene v. Alberti, Miriam Dehne, Esther Gronenborn Kamera: Dirk Heuer, Felix Leiberg, Patrick Waldmann Darsteller: Inga Busch, Richard Kropf, David Scheller, Julia Hummer, Stipe Erceg, René Pollesch Produktion: Filmgalerie 451 Die Website zum Film: www.stadt-als-beute.de Kinoprogramm unter www.neuevisionen.de/stadtalsbeute/events.php Lizzy, Marlon und Ohboy sind Schauspieler und leben großstädtische Gegenwart zwischen Proben, Rausch und Orientierungsverlust. Marlon ist neu am Theater und in der Stadt. Hier spielen die Menschen offenbar nach ganz anderen Regeln. Seinen Text versteht er nicht, weil er keinen Bezug zu ihm findet. Dass er übers Wochenende auf einen kleinen Jungen aufpassen muß, hilft ihm natürlich auch nicht. Lizzy sehnt sich nach Glamour und Ruhm und sucht gleichzeitig Geborgenheit und Liebe. Doch sie strandet in einem Nachtclub, in dem man sich viel aussuchen, aber doch nichts behalten darf, in dem Sexappeal Waffe und der Körper käuflich ist. Ohboy kennt den Rhythmus der Stadt, weiß sich instinktiv in ihr zu bewegen und ist doch in ihr gefangen, ihre Beute. Dabei schlingert er mit tragikomischer Leichtigkeit durch die Straßen, um sich den echten Herausforderungen nicht stellen zu müssen. Mit subtilem Humor und schrägem Realismus erzählt der Film in drei Episoden vom Leben und Überleben in der Metropole, von Einsamkeit und Freundschaft, Erfolg und Anerkennung. Die Proben zu Réne Polleschs Inszenierung von »Stadt als Beute«, jener furiosen Sammlung wahnwitziger Texte und Ausbrüchen voller Verzweiflung, bilden den gemeinsamen Ausgangspunkt der Episoden. Julia Hummer und Inga Busch in der Vorentscheidung für den Deutschen Filmpreis 2006 zur Nominierung als Beste weibliche Nebenrolle für Stadt als Beute/Episode Lizzy "Lobende Erwähnung" des internationalen Verband der Filmkunsttheater/Confédération International des Cinémas DÀrt et Essai |